Hallo und willkommen zu meinem Monatsrückblick Juli 2022.

In diesem Monat habe ich ganz oft JA gesagt. Ja zu mir, zu anderen Menschen und dem Leben. Auch meine Tochter geht den nächsten Schritt in ihrer Schullaufbahn. Das ist nicht selbstverständlich. Es braucht Mut, Offenheit und Vertrauen.

Monatsrückblick Juli 2022 – Die Highlights

Grundschulabschluss meiner Tochter

und JA, zur doppelten Herausforderung.

Mama, ich bin kein Kind mehr!
Mama, mit dir an der Hand zu gehen ist peinlich!
Mama, nenne mich vor anderen nicht „Engel“!

Meine 10 jährige Tochter ist wahrlich kein kleines Kind mehr. Sie weiß genau, was sie will. Und das ist wunderbar! Schon lange sucht sie sich am Morgen ihre Klamotten selbst raus, zieht sich nach der Schule in ihr Zimmer zurück, um zu malen, basteln oder der Freundin zu telefonieren. Auch eigene Smoothies machen und Tassenkuchen backen gehört dazu. Sie hat ihr eigenes Beauty Case mit allem, was eine junge Dame so braucht.

Die Abschlussfeier ihrer Klasse steht nicht nur für das Ende der Grundschulzeit, sondern auch für den Eintritt in einen neuen Lebens-, Wachstums- und Persönlichkeitsabschnitt. Neue Schritte und Wachstum können im ersten Moment schmerzhaft sein. Meine Tochter Lea sagt JA, zur doppelten Herausforderung. Sie muss sich sowohl auf eine neue Schule, in einer anderen Stadt einstellen, als auch auf neue Mitschüler. Alle ihre Freunde aus Grundschulzeit wechseln auf andere Schulen. Da sind einige Tränen gekullert, bei allen Anwesenden beim Abschlussfest.

Lehrerinnen, Hortnerinnen, Eltern und Kinder sind mit Schlauchbooten auf der Saale gepaddelt. Danach gab es Burger, frisch vom Grill. Das Team vom Bootshaus Orlamünde hatte uns super versorgt. Die Elternsprecher*innen haben alles ganz wunderbar organisiert

Hier wurden Geschenke verteilt. Für Lehrerin und Schüler.

 

Storytelling Festival – Netzwerken und wachsen

und JA, zu meinem Next Level.

Das Christiani Storytelling Institut hatte im Juli zum zweiten Mal ein Story-Festival in Düsseldorf veranstaltet. Viele Unternehmer haben ihre spannende Geschichte über ihre große Vision, die vielen Hindernisse und letztendlich den Durchbruch erzählt.

Wie z.B. Christian Beck von Teekenner, der die ganze Welt bereist hat, um die aromatischsten Teesorten zu finden. Seine Unternehmerstory begann damit, dass er in Japan hoch in die Berge stieg, zu einer Teeplantage, die nur an zwei Tagen im Jahr einen einzigartigen Tee verkauft. Sein Buch „Teatrip“  brachte ihm sowohl ein paar Auszeichnungen, als auch den Durchbruch. Seine Rede hatte mich besonders berührt, da er authentisch und ehrlich über Schwierigkeiten und Fehler auf seinem Weg erzählte. Er wollte mit seinem Traum „Next Level“ gehen und hat es geschafft.

Auf dem Festival hatte ich viele Möglichkeiten, um aus meiner Komfortzone heraus zu gehen und mich auszuprobieren. In vielen Momenten habe ich mich wie im Next Level zu Superkräften gefühlt 😉

  • Auf der Bühne – mit einer improvisierten kurzen Speach über mein Herzensthema und meine Berufung
  • Mit meinen Statements vor der Fotowand
  • An meinem Messestand (Foto unten rechts)
  • Beim Netzwerken – als ich auf andere Unternehmer zugegangen bin, um mögliche Kooperationen zu entdecken
  • Beim Hilfe suchen bei Unternehmern, die für mich Vorbilder. Großer Dank geht dabei an „Didi“ Dieter Homburg.
  • Im 1:1 Gespräch mit Unternehmern, die mich in meiner Expertise um Rat gefragt haben.

An diesen drei Tagen habe ich …

  • noch mehr Klarheit in meiner Positionierung gefunden,
  • im Kreise Gleichgesinnter an meinem Produkt Kompass zur Lebensfreude gearbeitet und
  • mehr über die Herausforderungen meiner Zielgruppe erfahren dürfen.
Next Level und Superhelden-Feeling in Düsseldorf.

Mauritius – erste Reise auf die Südhalbkugel

und Ja, zum Er-LEBEN.

Unser Sommerurlaub führte uns auf eine traumhafte Insel, auf der es nie langweilig wird. Wer Mauritius besucht und dabei über die Hotelanlagen hinaus geht, wird viel erleben und sehen, wie kunterbunt Leben sein kann. Ich durfte live erfahren, wie viele Gegensätze uns im täglichen Leben umgeben:

  • In der Natur
  • Im Glauben und dazu gehörenden Ritualen
  • Wo, wie und mit wem wir wohnen und unsere Freizeit gestalten
  • Was, wo, wie und mit wem wir arbeiten und essen
  • Im Umgang mit anderen Menschen, schwierigen Situationen…
  • Im Umgang mit uns selbst
  • etc.

Es gibt ein unberührtes Naturschutzgebiet, botanische Gärten (mit tollen Führungen von witzigen Guides, die richtig Bock auf ihren Job haben!), riesige Zuckerrohrfelder, Lavasteinfelder, hohe grün bewachsene Berge, Strände mit unzähligen Korallen-Bruchstücken, türkisfarbenes Meer und und und. Eine super vielfältige Insel. Es gibt repräsentative Häuser hinter hohen Mauern mit Elektrozaun. Da sind ältere Häuser, in deren Fenstern kaltes Licht leuchtet und bei denen die Wäsche auf den Zäunen oder direkt an der Hauswand getrocknet wird. Das widersprüchlichste Bild war für mich: ein modernes Gebäude einer Agentur für Luxus-Immobilien neben einer grauen Wellblechhütte – mit alten Autoreifen, schmutzigen Sesseln, Hühnern, Ziegen und Maschendrahtzaun umgeben.

Fotos aus der Hafenstadt Port Louis: kühle und harte Tristesse – und im Hinterhof, eine Straße weiter – warmes und schönes Ambiente.

In den Städten und Dörfchen von Mauritius, zeigten sich unzählige gegensätzliche Lebensweisen. Was für die Augen von uns, meist sehr akkuraten, Deutschen eher chaotisch wirkt.

Einerseits bin ich sehr dankbar, in einem Land zu leben, in dem Ordnung und Sicherheit herrscht. Andererseits würde ich mir oft mehr Leichtigkeit wünschen. Mauritier nehmen nicht alles so genau, Gelassenheit und Geduld sind sehr präsent. Die Menschen sind weniger hektisch, viel genügsamer, zuvorkommend und wissbegierig, was andere Menschen zu erzählen haben. Wer mit Offenheit und Neugier auf die Mauritius zugeht, erfährt viel über Land, Leute und Kultur.

Bunte Vielfalt in Natur, Kultur und Leben auf Mauritius.

Mauritius – Hochzeit in Zweisamkeit

und Ja, zu dem Mann an meiner Seite.

Die Wahl unseres Sommer-Reiseziels fiel bewusst auf Mauritius. Denn mein Mann Dirk und ich hatten einen großen Traum: uns allein an einem einsamen Strand das JA-Wort geben. Ohne Familie, ohne Freunde und sogar ohne seine und meine Kinder – was ein sehr komisches Gefühl war. Natürlich wird mit allen nochmal gefeiert! Nur ein ganz kleiner Kreis von Familie und Freunden waren vorher eingeweiht in unser Vorhaben.

Der Fotograf Thornton und Monika von der Hochzeitsagentur, waren unsere Trauzeugen. Die Sängerin Cindia Amerally hat mit ihrer Musik  die unglaubliche Stimmung dieser Kulisse untermalt. Ihr Mann hat sie dabei am Keyboard begleitet. (Foto links unten). Ihre bezaubernde und kraftvolle Stimme hatte uns sehr berührt. In dieser kleinen Runde durften wir einen sehr innigen Moment erleben, so wie wir es uns gewünscht hatten.

Alles in allem waren es so viele Eindrücke, dass die Zeit am Strand superschnell verflog. Unsere Trauung war genauso abwechslungsreich, wie unsere Liebe und unser Leben selbst. Eine Muslimin als Standesbeamtin, deutsche Auswanderer als Trauzeugen, dunkle Wolken und blauer Himmel, warme Sonnenstrahlen und Regen mit kühlem Wind, Sandstrand neben grüner Wiese, salzige Meeresluft und saurer 😉 Champagner auf der Zunge, Lachen und Weinen.

Unsere Schnappschüsse bei unserer Trauung mit Aprilwetter. „Regen bringt Segen“, sagte uns die Standesbeamtin.

 

Mein Blog-Rückblick: Juli 2022

Diese Beiträge sind im Juli entstanden:

3 gute Gründe für lebenslanges Lernen

 

Gedankenkarussell stoppen: 10 Wege aus der Grübelfalle

 

12 von 12 im Juli 2022

 

Was sonst noch geschah im Juli 2022

  • Prüfung am Pferd: Meine Tochter und ich haben den Basiskurs über Verhalten, Pflege und Führung abgeschlossen. In meinen 12 von 12 im Juli 2022 siehst du mehr dazu.
  • Ausflug in die Schweiz: Direkt nach Rückkehr aus Mauritius, sind wir vom Flughafen München in die Schweiz gefahren. Dort wurde der 80. Geburtstag von Dirks Mutter und 50. Geburtstag seiner Schwester gebührend gefeiert.

Mein Monatsausblick August 2022

  • Paderborn, Berlin, Renningen, Kahla: Wir kommen wieder viel rum und arbeiten in Tages-Workshops mit tollen Unternehmern zusammen.
  • Tandemsprung: Wenn das Wetter mitspielt, wagen wir den Sprung.
  • Ferien mit Kids, Freundin wieder sehen: Wir wollen mit meinen Kids ein paar Tage am Bodensee verbringen. Dort lebt eine meiner besten Freundinnen – Christin. Wir kennen uns schon über 30 Jahre.
  • Freunde besuchen in Braunschweig: Gemütliches Zusammensein und tiefe Gespräche.

Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast für meinen Monatsrückblick Juni 2022.

Schön, dass du da bist!

Deine Gudrun

Monatsrückblick Juli 2022: Ja, zum nächsten Schritt!

Beitragsnavigation


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.